Krisenstab im Außenministerium tagt wegen Offensive im Iran

Reisewarnungen wurden von Israel bis zum Golf auf die höchste Warntufe 4 angehoben. Den 17.000 Bürgern im Krisengebiet wird empfohlen, sich online zu registrieren. Es soll ein gesondertes Krisenkabinett im Bundeskanzleramt einberufen werden um bundesweit koordinierte Entscheidungen zu treffen.

Der Krisenstab im österreichischen Außenministerium unter Außenministerin Beate Meinl-Reisingerhat in Wien seit Sonntag mehrmals getagt.

Der Krisenstab im österreichischen Außenministerium unter Außenministerin Beate Meinl-Reisinger hat in Wien seit Sonntag mehrmals getagt. Bild: BMEIA/Steiner

Wien: Das Gremium kommt angesichts der militärischen Auseinandersetzungen im Nahen Osten zusammen, um die aktuelle Lage zu bewerten – insbesondere im Hinblick auf Österreichinnen und Österreicher, die sich in der Region aufhalten.

Nach Angaben des Außenministeriums sind derzeit etwa 17.000 Österreicherinnen und Österreicher im Krisengebiet registriert, darunter rund 2.500 Reisende. Die oberste Priorität sei die Sicherheit dieser Personen.

Das Team wurde aufgestockt, damit möglichst alle Betroffenen per SMS oder über reiseregistrierung.at erreicht werden können. Gleichzeitig wird dringend empfohlen, behördliche Anweisungen zu befolgen und sich in Sicherheit zu bringen.

Für mehrere Länder der Region (Israel, Saudi‑Arabien, Katar, Bahrain, Vereinigte Arabische Emirate, Kuwait) wurden Reisewarnungen auf die höchste Warntufe 4 angehoben hat und es wird explizit vor Reisen dorthin gewarnt.

Empfehlungen für Betroffene

-Registrierung auf reiseregistrierung.at und enge Kommunikation mit dem Außenministerium (z. B. per SMS)

-Regelmäßige Informationssuche über offizielle Kanäle

-Befolgung von behördlichen Anweisungen vor Ort

-Schutz in Gebäuden und erhöhte Vorsicht angesichts gesperrter Lufträume

-Achte darauf, dass du genügend Notvorräte (Lebensmittel, Wasser), Medikamente, Bargeld in lokaler und leichter konvertierbarer Währung sowie grundlegende medizinische Versorgung und Dokumente bei dir hast – besonders wenn die Lage weiter unsicher bleibt.

Kontakt zu österreichische Vertretungen

Im Notfall erreichst du den Außenministerial‑Bereitschaftsdienst (24/7) unter:

📞 +43 1 90115 4411 – für dringende Fälle außerhalb der Öffnungszeiten
📞 +43 1 90115 3775 – für allgemeine Auskünfte zu Reisen oder Visa

>>-> ● LIVETICKER: Operation “Schild des Juda”

Von Okay Altinisik | 2-3-2026, 13:54:06

Parteichef der türkischen CHP verlässt Atatürks Gründungspartei – und ruiniert sie

Die türkische Oppositionspartei CHP (Cumhuriyet Halk Partisi) erlebt die größte Krise ihrer jüngeren Geschichte. Parteichef Özgür Özel hat angekündigt, die Partei zu verlassen und eine neue zu gründen.

Nicaragua schafft Wahlen ab: Eine Revolution, die in einer Dikdatur bzw. einer Monarchie endet

Könnte Nicaragua künftig zu Monarchien zugeordnet werden?

Die U.S. Constitution oder das Schweizer Referendum: Wer ist der wahre „Anführer der Freien Welt“?

Wer Freiheit stärker mit politischer Teilhabe, direkter Mitbestimmung und breitem Parteienpluralismus verbindet, blickt eher auf die Schweiz.

Marine Le Pen: Kandidieren erlaubt, Wahlkampf verboten?

Umfragen sehen das Rassemblement National weiterhin als stärkste politische Kraft. Gleichzeitig scheint die Bereitschaft verschiedener Parteien, sich gegen das RN zusammenzuschließen schwächer geworden zu sein.

Leave a Reply