Kommentar: Ein Verrat der nicht geschwiegen werden darf

Als Jude erfüllt mich die Nachricht, dass der amtierende US-Präsident mit einem israelischen Friedenspreis ausgezeichnet werden soll nicht mit Stolz, sondern mit tiefer Bestürzung. Ja, es ist richtig: Er hat Antisemitismus klar benannt, er hat Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt, die US-Botschaft dorthin verlegt und Israel international Rückendeckung gegeben. All das verdient Anerkennung. Doch Anerkennung darf nicht blind machen – und schon gar nicht dort, wo fundamentale Wahrheiten geopfert werden.

Denn derselbe Präsident, der nun für seine „einzigartigen Verdienste“ geehrt wird, verweigert Israel bis heute die volle Anerkennung seines historischen und biblischen Kernlandes: Judäa und Samaria. Auch Gaza wird nicht als untrennbarer Teil des Landes Israel gedacht sondern weiterhin als politisches Verhandlungsobjekt – als Spielfigur in geopolitischen Deals. Diese Haltung ist kein Detail. Sie ist ein Bruch.

Ein Obdachloser mit Hund der auf der Strasse sitzt als Symbol für Israel dem sein Gottgegebenes Zuhause – Judäa, Samaria und Gaza – verwehrt wird – von ausgerechnet demjenigen, der den Israelischen Friedenspreis erhält.

Ein Obdachloser mit Hund der auf der Strasse sitzt als Symbol für Israel dem sein Gottgegebenes Zuhause – Judäa, Samaria und Gaza – verwehrt wird – von ausgerechnet demjenigen, der den Israelischen Friedenspreis erhält.

Wie von zuhause rausgeworfen, so muss man sich das vorstellen. Judäa und Samaria sind nicht irgendein umstrittenes Territorium. Sie sind das Herz unserer Geschichte, der Boden auf dem jüdisches Leben, jüdischer Glaube und jüdische Identität entstanden sind. Wer als Freund Israels auftritt und zugleich verlangt, dass Israel auf dieses Herz verzichtet, verlangt Unmögliches. Mehr noch: Er verlangt Selbstverleugnung.

Besonders bitter ist, dass diese Zurückhaltung nicht aus Sorge um Israels Sicherheit entsteht, sondern aus dem Wunsch, als Architekt der Abraham-Abkommen in die Geschichtsbücher einzugehen. Frieden um jeden Preis – selbst um den Preis der Wahrheit. Selbst um den Preis Israels. Ein Frieden, der auf dem Einfrieren der Realität basiert, ist jedoch kein Frieden, sondern eine Atempause für den nächsten Terror.

Die Weigerung, Judäa und Samaria eindeutig Israel zuzuerkennen, hat den Terror nicht geschwächt sondern ermutigt. Sie hat das falsche Signal gesendet: dass Gewalt, internationaler Druck und moralische Erpressung wirken. Eine klare Annexion hingegen – rechtlich, politisch und sicherheitstechnisch – wäre kein Akt der Aggression sondern der Selbstverteidigung. Sie wäre die ehrlichste und sicherste Lösung um Terrorstrukturen dauerhaft zu zerschlagen und Verantwortung dort zu verankern wo sie hingehört.

Als Jude glaube ich zudem nicht, dass diese Frage rein politisch ist. Gott hat dieses Land dem Volk Israel gegeben – nicht als symbolische Erzählung, sondern als Auftrag. Wer das ignoriert mag kurzfristig diplomatische Erfolge feiern. Langfristig aber stellt er sich gegen das Recht, gegen die Wahrheit und gegen die Sicherheit Israels.

Ein Friedenspreis der diesen Widerspruch ausblendet ehrt nicht den Frieden, sondern die Illusion. Und Illusionen haben unser Volk schon zu oft teuer zu stehen kommen lassen! Gerade deshalb darf man diesen Preis nicht nur beklatschen. Man muss ihn hinterfragen – aus Loyalität zu Israel, nicht aus Feindschaft. Schande über den Ausschuss – Miriam Peretz, Moshe Edery und Michal Abadi-Boiangiu.

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Von Okay Altinisik | 30-12-2025, 22:31:42

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