Über 1.200 Menschen wurden am 7. Oktober 2023 von der Hamas ermordet – Zivilisten, Kinder, Festivalgäste, Kibbuzbewohner. Verschleppt, vergewaltigt, verbrannt. Wie würde wohl die Türkei reagieren, wenn sie an Israels Stelle wäre?

Mit der Ablehnung der Bibel, des Versprechens des gelobten Landes an Israel, sprengt die türkische Regierung nicht nur die Brücken zum Bibelvolk. Das Volk Israel, zu dem auch der Messias angehört, ist ein elementarer Teil der Bibel und somit auch des Christentums, was auch der Heilige Koran bestätigt.
Als Recep Tayyip Erdoğan am Zuckerfest öffentlich betete, Allah möge Israel “zerstören und verheeren”, war das kein Ausrutscher, kein rhetorischer Überschwang eines aufgewühlten Moments. Es war eine politische Ansage, und nicht die Erste. Und sie kam nicht allein: Am selben Tag forderte ehemaliger Innenminister Süleyman Soylu in einer Parteiveranstaltung, dass es – im Kriegsfall – “kein Land namens Israel mehr geben” werde. Die Türkei, einst NATO-Partner und Kandidat für die EU-Mitgliedschaft, hat damit einen historischen Schritt vollzogen: Sie folgt offen den Fußstapfen des Iran und macht die Vernichtung des jüdischen Staates zur populistischen Botschaft. Das ist kein Zufall.
Es ist Methode.
Der bequeme Sündenbock
Um zu verstehen, warum Erdoğan diesen Weg geht, muss man sich die innenpolitische Logik vor Augen führen. Wirtschaftsprobleme, schwindende Popularität, eine heterogene Koalition, die zusammengehalten werden muss – da kommt der Judenhass wie gerufen. Wer Hass sät, erntet Zustimmung. Erdoğan wäre wohl kaum so lange an der Macht, hätte er dieses Instrument nicht meisterhaft eingesetzt.
Doch die moralische Bequemlichkeit dieser Erzählung hat einen Preis: Sie ignoriert Fakten.
Wer trägt wirklich Verantwortung für die Toten in Gaza?
Die Narrative über Gaza, die in der sunnitischen/schiitischen Welt – und zunehmend im westlichen Diskurs – kursieren, zeichnen ein simplistisches Bild. Israel als Aggressor, die Palästinenser als wehrlose Opfer. Doch diese Darstellung verschweigt eine entscheidende Frage: Warum öffnete Ägypten seine Grenze nicht?
Gaza grenzt im Süden an Ägypten. Der Rafah-Übergang hätte ein Ausweg für Zivilisten sein können – für Frauen, Kinder, Ältere, die mit dem Konflikt nichts zu tun haben. Kairo entschied sich dagegen. Wohl aus Angst, die Sunniten würden ein Stück des gelobtes Landes verlieren – nicht umsonst kauft der türkische Staat Immobilien en masse in Jerusalem auf. Diese Entscheidung ging über Leichen. Darüber schweigen Erdoğan und Soylu. Denn Ägypten ist kein jüdischer, nützlicher Feind.
Israel seinerseits schloss seine Grenze – und das ist sein gutes Recht. Kein Staat der Welt ist verpflichtet, nach einem der brutalsten Terrorangriffe seiner Geschichte die Grenzen für jene zu öffnen, aus deren Territorium dieser Angriff startete. Wer anders handeln wollte, hätte zuerst Ägypten in die Pflicht nehmen müssen.
Gleichzeitig darf man sich die Frage stellen, warum die zweitgrösste NATO-Armee, die türkiche Armee, nicht willig war, die Menschen, um die es nachweint, zu beschützen. Da kamen wohl andere Prioritäten dazwischen.
Der 7. Oktober und die Maßstäbe der Moral
Über 1.200 Menschen wurden am 7. Oktober 2023 von der Hamas ermordet – Zivilisten, Kinder, Festivalgäste, Kibbuzbewohner. Verschleppt, vergewaltigt, verbrannt. Es war ein Massaker, das in seiner Barbarei seinesgleichen sucht. Wer danach Israel “Genozid” vorwirft, hat den Begriff entweder nicht verstanden oder missbraucht ihn bewusst. Genozid bedeutet die systematische Absicht zur Vernichtung eines Volkes. Israel führt Krieg gegen eine Terrororganisation, die sich seit Jahren hinter Schulen, Krankenhäusern und Moscheen versteckt – und der Hamas-Doktrin folgend ihre eigene Bevölkerung als Schutzschild benutzt.
Das ist keine israelische Propaganda. Es ist von internationalen Journalisten, UN-Mitarbeitern und unabhängigen Beobachtern dokumentiert. Die Hamas hat Israel keine andere Taktik gelassen, als in urbanen Räumen zu kämpfen, weil sie selbst diese Räume als Waffe einsetzt. Die moralische Verantwortung für zivile Opfer liegt damit nicht allein bei dem, der schießt – sondern auch bei dem, der seine eigenen Menschen als Deckung benutzt.
Jedes Land der Welt hat das Recht auf Selbstverteidigung. Dieses Recht ist in der UN-Charta verankert. Es gilt für die USA, es gilt für die Türkei – und es gilt für Israel.
Ankara auf Teheraners Spuren
Was Erdoğan und Soylu in diesen Tagen betreiben, ist nicht Solidarität mit dem palästinensischen Volk. Es ist Demagogie. Der Iran hat seit Jahrzehnten vorgemacht, wie ein Regime sich durch den Hass auf Israel am Leben erhält – während die eigene Bevölkerung unter Repression und wirtschaftlichem Verfall leidet. Die Menschen in Gaza profitieren von Erdoğans Gebeten nicht. Sie brauchen offene Grenzen, humanitäre Korridore und eine politische Lösung – keine Vernichtungsrhetorik aus Istanbul.
Die Türkei, Mitglied der NATO, Unterzeichnerin der Europäischen Menschenrechtscharta, bewegt sich mit solchen Aussagen auf eine Linie zu, die mit den Werten des Bündnisses unvereinbar ist. Wenn der Staatspräsident eines NATO-Landes öffentlich für die Vernichtung des jüdischen Staates betet, ist das keine Meinungsfreiheit – das ist nationalsozialistische Wiederbetätigung, die Konsequenzen haben muss. Die Frage ist nur: Hat der Westen noch den Willen, das klar zu benennen?
Wenn uns das Verhältnis zwischen den gefallenen Israelis und den gefallenen Palästinensern im Krieg – mindestens 1:60 – eines gelehrt hat, dann dass Gott nicht mit den Sunniten ist, sondern mit den Juden, die exklusiv Ihn anbeten und nicht wie die Sunniten, Schiiten und Christen zusätzlich seinen Propheten.
All Dank sei Allah.
>>-> Warum verhaftet die Türkei OnlyFans-Models?
Von Okay Altinisik | 26-3-2026, 19:03:42
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