Waffenruhen, Korruption, Koalition der Willigen, Neonazis, Geschäfte mit dem schwarzen Blut… Hier findest du die letzten Updates zum Ukraine Krieg, neutral und objektiv.

Seit Ende 2022/Anfang 2023 kontrolliert Russland in etwa 19% der Ukraine, gefallen von 25% in den ersten Monaten der Offensive.
13-3-2026, 8:12:21/US-Regierung hebt Sanktionen für russisches Erdöl auf
Die Massnahme gelte bis zum 11. April und soll die ökonomischen Folgen des Iran Krieges abfedern und betrifft laut Moskau 100 Millionen Barrel. Mit Kriegsbeginn am 28. Februar sperrte Iran die Straße von Hormus und blockierte damit ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports. Die Öl- und Gaspreise stiegen rasant an.
7-3-2026, 18:46:22/USA will in der Ukraine getestete Drohnen einsetzen, um iranische Drohnen im Iran Krieg abzufangen
… berichtete das Wall Street Journal unter Berufung auf offizielle Quellen, die darauf hinwiesen, dass die Systeme im Krieg in der Ukraine eine “Feuertaufe” durchliefen. Im Bericht heißt es, dass das US-Militär in den letzten Jahren Ausrüstung in die Ukraine geschickt hat, um zu lernen, wie man sich gegen Russlands Kamikaze-Drohnen verteidigen könne, die ja ursprünglich aus dem Iran stammten: die gefürchteten Shahed.
17-2-2026, 14:52:39/Der Starlink-Effekt: Ukraine erobert Gebiete zurück wie seit der Gegenoffensive 2023 nicht mehr
Laut dem US-“Institute for the Study of War” (ISW) konnte die ukrainische Armee binnen weniger Tage 201 Quadratkilometer zurückerobern, so viel wie seit der Gegenoffensive 2023 nicht mehr. Dies rechnet das ISW der Blockierung des Zugangs der russischen Streitkräfte zum Satellitensystem Starlink an, die Eigentümer Elon Musk Anfang des Monats veranlasste. Somit konnten die russischen Drohnen elektronisch gestört und am zielsicheren Treffen gehindert werden. Die Gebiete befinden sich ca 80 Kilometer östlich der Stadt Saporischschja.
Zum Vergleich: Russland konnte im Dezember etwa 244 Quadratkilometer erobern.
16-2-2026, 08:49:21/Russland verlangt Übergangsverwaltung für Ukraine
Russland hat erneut vorgeschlagen, für die Ukraine eine internationale Übergangsverwaltung einzurichten, idealerweise unter dem Dach der Vereinte Nationen. Nach Darstellung Moskaus solle ein solches Modell – unter Beteiligung internationaler Akteure – die Abhaltung von Wahlen ermöglichen und eine Regierung hervorbringen, mit der Friedensverhandlungen geführt werden könnten. Die Idee wurde zuletzt von Wladimir Putin und Vertretern des russischen Außenministeriums aufgegriffen und knüpft an Russlands Argument an, die aktuelle ukrainische Führung sei nicht ausreichend legitim.
International stößt der Vorstoß jedoch auf klare Ablehnung. Die Ukraine und westliche Staaten sehen darin einen Versuch, die staatliche Souveränität des Landes zu untergraben und politische Bedingungen zu diktieren – obwohl die Ukraine seit bald 2 Jahren keinen gewählten Präsidenten hat. Nichtsdestotrotz betont auch der UN-Generalsekretär, dass die Ukraine eine international anerkannte Regierung habe und externe Verwaltungsmodelle ohne Zustimmung Kiews nicht infrage kämen. Entsprechend gilt der russische Vorschlag derzeit als politisches Druckmittel, für das es, trotz Legitimität, keine erkennbare internationale Unterstützung gibt.
10-2-2026, 21:25:03/EU strebt Beitritt der Ukraine innerhalb eines Jahres an
Die EU diskutiert derzeit intensiv über das politische Ziel, die Ukraine bis 2027 in die Europäische Union aufzunehmen oder zumindest sehr weitgehend zu integrieren. Hintergrund sind interne Überlegungen in Brüssel zu einem beschleunigten, teils neuartigen Beitrittsmodell, das über den klassischen Erweiterungsprozess hinausgeht. Offizielle EU-Stellen vermeiden zwar ein festes Datum, bestätigen aber, dass mit Hochdruck an Wegen gearbeitet wird, den Prozess deutlich zu beschleunigen.
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen betont, die Ukraine habe außergewöhnliche Fortschritte erzielt und gehöre politisch und strategisch zur EU. Zugleich stellt sie klar, dass eine Beschleunigung nicht bedeute, Beitrittskriterien oder EU-Verträge außer Kraft zu setzen. Stattdessen würden Modelle wie gestufte Integration, “reverse enlargement” oder frühere institutionelle Einbindung geprüft, um Zeit zu gewinnen, ohne formale Regeln zu brechen.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj drängt offen auf das Jahr 2027 als Zielmarke. Für ihn ist ein klarer Zeitrahmen ein sicherheitspolitisches Signal – sowohl an die ukrainische Bevölkerung als auch an Russland. Er erklärt, die Ukraine sei bereit, Reformen weiter zu beschleunigen, um die EU-Anforderungen möglichst schnell zu erfüllen.
Gleichzeitig bleibt der größte Hemmschuh die Einstimmigkeit in der EU. Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán blockiert zentrale Entscheidungen, weshalb Brüssel nach Wegen sucht, die Ukraine politisch und technisch weiter voranzubringen, ohne das ungarische Veto formell zu überstimmen. Weitere Länder die skeptisch sind wären Frankreich, Deutschland und Holland.
9-2-2026, 17:43:39/Elon Musk kappt Kommunikation der Russen an der Front
Musk hat den unautorisierten Zugriff russischer Truppen auf sein satellitengestütztes Internetnetz Starlink blockiert. Nach Medienberichten führte seine Firma SpaceX ein sogenanntes “Whitelist”-System ein, bei dem nur registrierte ukrainische Terminals Zugang erhalten, während Geräte die über Umwege in russische Hände gelangten deaktiviert wurden. Diese Maßnahme führte zu erheblichen Störungen in der russischen Kommunikation und beeinflusste unter anderem die Steuerung von Drohnen sowie die Koordination an der Front. Russland hatte über Schmuggel und inoffizielle Kanäle Zugang zu Starlink-Terminals erhalten, da SpaceX offiziell nie an das Land verkaufte. Um Funkstörungen zu umgehen, setzt Russland jedoch bereits Drohnen mit bis zu 50 Kilometer Glasfaserkabel ein. Ob das reichen wird sollte sich bald zeigen.
8-2-2026, 10:15:28/55.000 tote ukrainische Soldaten
In einem Interview mit France2 beziffert der ukrainische Präsident Selenskyj die Verluste auf ukrainischer Seite seit Kriegsbeginn vor fast vier Jahren mit 55.000, darunter sowohl Berufssoldaten als auch Wehrpflichtige. Eine große Zahl von Menschen wird zudem vermisst.
Die Kämpfe dauern unterdessen erbarmungslos an.
3-2-2026, 7:42:36/Eskalation der Kämpfe
Kiew wurde erneut von russischen Raketen und Drohnen angegriffen. Mehrere Wohngebäude, eine Bildungseinrichtung und andere Gebäude wurden getroffen, die Luftabwehr war aktiv.
Auch in Kharkiv sowie andernorts gab es Explosionen und Luftabwehraktivitäten.
Internationale Politik
Ein Plan zur Durchsetzung eines Waffenstillstands mit Unterstützung europäischer Länder, der USA und weiterer Partner wurde vereinbart. Dieser sieht militärischen Maßnahmen durch eine “Koalition der Willigen” vor.
Neue Umfrage über territoriale Kompromisse im Donbass
52 % der Ukrainer lehnen es ab, den ganzen Donbas an Russland zu übergeben, selbst im Austausch für Sicherheitsgarantien oder einen Friedensvertrag. 40 % würden eine solche territoriale Übertragung akzeptieren, geben aber an, dass dies ein schwieriger Kompromiss sei. 7 % der Befragten konnten oder wollten sich nicht entscheiden. (Durchgeführt zw. 23.–29. Januar 2026 vom Kyiv International Institute of Sociology – KIIS.)
Die Stimmung hat sich im Wesentlichen nicht stark verändert, auch wenn der Krieg intensiv mit Angriffen auf die Energieinfrastruktur weitergeht.
Lässt Indien Russland fallen?
US-Präsident Trump hat erklärt, dass Indien im Rahmen eines neuen Handelsabkommens zugesagt habe, künftig keine russischen Ölimporte mehr zu tätigen. Im Gegenzug sollen die Zölle der USA auf indische Waren deutlich gesenkt werden, von etwa 50 % auf rund 18 %.
In Reaktionen auf Trumps Aussagen hat die indische Regierung nur die Zollsenkungen gegenüber den USA bestätigt, nicht jedoch einen sofortigen oder vollständigen Stopp der russischen Öleinfuhren.
Tatsächlich sind die russischen Ölimportzahlen in den letzten Monaten gesunken, weil Rabatte geringer wurden und Indien andere Lieferquellen sucht.
Die USA üben seit Monaten wirtschaftlichen Druck auf Indien aus, weil der Import von russischem Öl indirekt Devisen für Russland schafft, die auch zur Finanzierung des Ukraine-Kriegs genutzt werden.
1-2-2026, 20:20:51/Fortgesetzte Angriffe trotz Vereinbarung
Trotz einer Waffnruhe setzte Russland die Angriffe fort, unter anderem mit vielen Drohnen und Raketen gegen verschiedene Gebiete in der Ukraine. Dabei wurden Städte wie Dnipro getroffen, mindestens 12 Menschen getötet und weitere verletzt. Einige dieser Angriffe fielen zeitlich genau in die Phase der angeblichen Waffenruhe: Das wird von Beobachtern als Bruch dieser vereinbarten Pause interpretiert.
Uneinigkeit über den Geltungsbereich
Russland argumentierte, die Pause gelte nur für bestimmte Ziele (z. B. Kiew oder Energieinfrastruktur), während die Ukraine und Außenstehende sie als breiteres Waffenruhe-Versprechen verstanden haben. Diese unterschiedliche Interpretation hat zur Einschätzung beigetragen, dass sie faktisch nicht eingehalten wurde.
17:04:11/Kreml bestätigt zweitägige Waffenruhe
Nach offiziellen russischen Statements aus Moskau hat Präsident Wladimir Putin den von Donald Trump angestoßenen Vorschlag einer zeitlich und inhaltlich begrenzten Waffenruhe zugestimmt: Der Kreml erklärte, Putin habe auf eine persönliche Bitte Trumps hin angeordnet, bis zum 1. Februar vorübergehend keine Angriffe auf Kiew durchzuführen, um eine “günstigere Atmosphäre für mögliche Gespräche” zu schaffen. Kremlsprecher Dmitri Peskow stellte dabei klar, dass es sich nicht um eine formelle Waffenruhe handele, sondern um eine punktuelle, reversible Entscheidung ohne weitergehende Verpflichtungen. Moskau betonte zugleich, dass Russland weiterhin Vorbedingungen für jede echte Waffenruhe sehe, darunter Fragen der Kontrolle, Sicherheitsgarantien und die Berücksichtigung russischer Interessen.
30-1-2026, 15:18:27/Ankündigung einer einwöchigen Feuerpause
Der US-Präsident Donald Trump erklärte, dass Russlands Präsident Wladimir Putin zugestimmt habe, Angriffe auf Kiew und dessen Infrastruktur für eine Woche auszusetzen, um angesichts extremer Kälte humanitäre Not zu lindern.
Die ukrainische Seite und Präsident Volodymyr Zelenskyy begrüßten die Initiative vorsichtig, betrachteten sie aber als potenziell wichtigen Schritt – nicht unbedingt als formelle, langfristige Waffenruhe.
Russland und die Ukraine haben die Vereinbarung bisher nicht offiziell in einem formellen Waffenruhe-Abkommen bestätigt. Aussagen stammen bisher überwiegend von Trump und nicht aus offiziellen Erklärungen beider Kriegsparteien.
Laut russischen Aussagen beschränkt sich der vorübergehende Verzicht auf Angriffe primär auf Energie- und Infrastrukturziele in Kiew, während an anderen Frontabschnitten das Kriegsgeschehen nicht vollständig aufhörte.
Ukrainische Vertreter äußern Skepsis, weil früher wiederholte Versprechen über Feuerpausen oft nicht eingehalten worden seien und militärische Angriffe auch bei früheren kurzfristigen Waffenruhen fortgesetzt wurden.
Von Okay Altinisik
● LIVETICKER: Operation “Schild des Juda”
Antisemitismus als Staatsräson, ein fortgeschrittenes Raketen- und Nuklearprogramm, 30 000 Demonstranten die binnen 2 Tage ermordet wurden, und endlich Hilfe… Hier sind die letzten Updates zur Operation “Schild des Juda” gegen den Iran.
● LIVETICKER: Die Zuckerl-Koalition
Kopftuchverbot, Bundesheer-Reform, Schulreform, Migration und Integration, Sozialpolitik, Socia-Media-Verbot für Jugendliche… Hier findest du die letzten Updates zur österreichischen Zuckerlkoalition-Regierung.
● LIVETICKER: Krieg gegen Israel
Tausende tote Juden; zehntausende tote Palästinenser; Regierungen, die ihr Volk aufopfern… Hier findest du die letzten Updates zum globalen Krieg gegen Israel.
● LIVETICKER: Die Epstein-Affäre
3,5 Millionen Akten, verschwundene Opfer; Celebrities aus Politik, Kultur, Tech, Adel und Wissenschaft aus der ganzen Welt; US-Präsident im Mittelpunkt… Hier findest du die letzten Updates zur Epstein-Affäre.
Discover more from Austrians
Subscribe to get the latest posts sent to your email.