Das Ende der pseudo-islamischen Republik?

US-Präsident Donald Trump erklärte, die USA seien einsatzbereit, falls der Iran weitere Demonstranten töten sollten. In Iran sind landesweite Proteste gegen steigende Lebenshaltungskosten ausgebrochen, bei denen bislang mindestens sechs Demonstrierende sowie ein Angehöriger der Sicherheitskräfte ums Leben kamen.

Das Posting von President Trump worin er dem Iran droht und den Protestierenden verspricht, sie zu retten, falls der Iran sie töten sollte.

Das Posting von President Trump worin er dem Iran droht und den Protestierenden verspricht, sie zu retten, falls der Iran sie töten sollte. truthsocial.com/@realDonaldTrump/posts/115824439366264186

Besonders betroffen sind Städte in den Provinzen Lorestan und Chaharmahal-Bakhtiari. In Azna wurden drei Menschen getötet und mehrere verletzt, in Lordegan starben mindestens zwei weitere Personen. Augenzeugenberichte und Videos zeigen brennende Barrikaden, Schüsse und wütende Rufe. Laut staatlichen Medien griffen einige Demonstranten öffentliche Gebäude an, worauf die Polizei mit Tränengas reagierte.

Zudem wurde ein 21-jähriges Mitglied der regierungsnahen Basij-Miliz während der Unruhen getötet. Die Regierung gibt sich im Vergleich zu früheren Protesten zurückhaltender und kündigte Dialoge mit Gewerkschaften und Händlern an, warnt jedoch zugleich vor Gewalt und „ausländischer Einflussnahme“. Mehrere Personen mit angeblichen Verbindungen zu oppositionellen Gruppen im Ausland wurden festgenommen.

Die Proteste begannen friedlich in Teheran und weiteten sich rasch aus, auch Studierende zahlreicher Universitäten beteiligten sich. Auslöser ist die anhaltende Wirtschaftskrise, die Erinnerungen an die Massenproteste nach dem Tod von Mahsa Amini 2022 wachruft. (Al Jazeera)

Von Okay Altinisik | 2-1-2026, 13:32:43

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Ein schwarzer Tag für die amerikanischen Grundrechte

Für Konservative ist dies eine Rückkehr zu richterlicher Zurückhaltung und zur ursprünglichen Verfassungsauslegung. Für Liberale und Bürgerrechtler ist es etwas anderes: die schrittweise Demontage jener rechtlichen Schutzschilde, die Einzelne gegen Staat und Großkonzerne verteidigen sollten.

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