Senkung der MwSt. & industrieller Mercosur-Boykott

Die Diskussion um leistbare Lebensmittel hat in Österreich politischen Schwung bekommen. Angesichts anhaltend hoher Preise plant die Bundesregierung eine Senkung der Mehrwertsteuer auf Nahrungsmittel, um Haushalte spürbar zu entlasten. Gleichzeitig stellt sich aus aktuellem Anlass die Frage, wie österreichischen und eruropäischen Konzerne auf das Mercosur-Abkommen reagieren?

Schon die Bibel lehrt uns freundliche Gesten gegenüber dem Tier das für uns stirbt, doch was an Pflichten Gott gegenüber von der vielfach überschriebenen Bibel verschwand, verewigt sich bis zum Jüngsten Tag im Heiligen Koran.

Schon die Bibel lehrt uns freundliche Gesten gegenüber dem Tier das für uns stirbt, doch was an Pflichten Gott gegenüber von der vielfach überschriebenen Bibel verschwand, manifestiert sich bis zum Jüngsten Tag im Heiligen Koran.

Welche Lebensmittel sollen günstiger werden

Die geplante Mehrwertsteuersenkung soll sich vor allem auf Grundnahrungsmittel des täglichen Bedarfs beziehen. Dazu zählen nach bisherigem Stand insbesondere:

-Brot und Getreideprodukte

-Mehl, Reis, Nudeln

-Milch und grundlegende Milchprodukte

-Eier

-Obst und Gemüse

-Grundlegende Öle und Fette

Ziel ist es, jene Produkte günstiger zu machen, die für alle Bevölkerungsgruppen unverzichtbar sind. Umwelt- und Konsumentenschutzorganisationen fordern zudem, pflanzliche Lebensmittel besonders zu begünstigen, da sie sowohl gesundheitlich als auch ökologisch nachhaltiger seien.

Österreichische Supermärkte und Mercosur-Fleisch

Parallel zur Preisdebatte sorgt das EU-Mercosur-Abkommen für Kontroversen. Besonders sensibel ist dabei der geplante Import von Fleisch aus südamerikanischen Mercosur-Staaten wie Brasilien oder Argentinien.

In Österreich positionieren sich große Handelsketten klar:

Hofer, Spar, Penny, ADEG und Billa erklären, im Frischfleischsortiment ausschließlich auf heimische Herkunft zu setzen.

Mercosur-Fleisch spiele im Angebot keine Rolle, man wolle regionale Landwirtschaft, höhere Tierwohlstandards und kürzere Transportwege sichern.

Ein Blick nach Europa: Uneinheitliche Haltung

Auch in anderen europäischen Ländern ist das Bild uneinheitlich:

In Frankreich hat der Handelsriese Carrefour öffentlich angekündigt, kein Fleisch aus Mercosur-Ländern zu verkaufen – aus Solidarität mit heimischen Bauern und wegen Bedenken zu Umwelt- und Sozialstandards.

In Deutschland, Spanien und anderen EU-Staaten gibt es bislang keine flächendeckenden, verbindlichen Zusagen großer Supermarktketten. Viele Händler äußern sich zurückhaltend oder machen keine klaren Angaben zur Herkunft.

Die Frage nach Mercosur-Fleisch ist damit nicht nur eine handelspolitische, sondern zunehmend auch eine ethische und gesellschaftliche.

Mehr als Markt und Ideologie: Eine ethische Perspektive

Über wirtschaftliche und politische Argumente hinaus berührt der Umgang mit Fleisch eine grundlegende Frage: Wie gehen Menschen mit Tieren um, die für ihre Ernährung sterben?

Im Islam ist diese Frage seit Jahrhunderten klar geregelt. Der Heilige Koran gebietet ausdrücklich, beim Schlachten von Tieren den heiligen Namen Gottes zu erwähnen.

Diese Vorschrift sollte gerade von einheimischen Produzenten nicht als ideologische Anmassung verstanden, sondern als Akt der Dankbarkeit und des Respekts, sollte eine vergleichbare Danksagung an Gott in ihrem Kulturkreis fehlen. Das arme Tier ist mehr als nur ein bloßes Objekt, es ist lebendiges Geschöpf wie wir, dessen Tod dem Menschen Nahrung gibt – Dank Gottes Erschaffung sowie Erlaubnis.

Dankbarkeit statt Verdinglichung

In dieser Sichtweise geht es nicht um Religion gegen Moderne oder Islam gegen Christentum, sondern um eine Haltung: Wer Fleisch isst, soll sich bewusst machen, dass ein Lebewesen dafür gestorben ist. Das Aussprechen des göttlichen Namens ist ein Zeichen dafür, dass Leben nicht anonym konsumiert wird – im Gegensatz zu Pflanzen oder industriellen Rohstoffen.

Fazit

Die Mehrwertsteuersenkung auf Lebensmittel kann kurzfristig finanzielle Entlastung bringen. Doch langfristig entscheidet sich die Zukunft unserer Ernährung an einer tiefergehenden Frage: Wie viel Wert messen wir unserem allgütigen Ernährer, Herkunft, Tierwohl und ethischer Verantwortung bei? Die Antworten darauf fallen in Europa unterschiedlich aus – doch sie reichen weit über den Preis an der Supermarktkassa hinaus.

Von Okay Altinisik | 14-1-2026, 20:14:03

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